Singapur

Stopover auf dem Weg zurück.Tropische Hitze vor dem Eintauchen ins karnevalistische graunasskalte deutsche Schmuddelwetter. Mondkalender Neujahrsgetümmel und jede Menge Kunst und Kultur.

Wanaka

Ein paar Tage in Wanaka, Roy Peak, Isthmus Peak und Mountain Rock Tracks. Ausflug nach Alexandra, Clyde, Cromwell

Franz Josef und Fox Glacier

Wo sind sie hin, die Gletscher, mag man sich fragen… Jedenfalls schon sehr zurückgezogen. Doch die Helikoptertouristen knattern ihnen trotz Klimawandel ununterbrochen entgegen.

Roberts Point Track ist ein wunderbarer Weg.

Paparoa Track Great Walk #6

spontan verkürzt auf 3 Tage, da der Track zu schnell zu gehen war…

Punakaiki – Pancake Rocks

Südinsel – Great Walks, small birds

We have a Winner! 😁

Für die Great Walks einen der limitierten Plätze zu reservieren, war nicht ganz einfach. Zum Glück war im April das Buchungsystem für die Sommersaison zusammengebrochen und nur der Milford Track bereits ausgebucht. Erst im Juli nach und nach für die Great Walks freigegegen. Je nach Great Walk waren die Hüttenplätze innerhalb von 30sek für alle drei Monate Dezember, Januar und Februar komplett ausgebucht. Camping zu reservieren war einige Minuten entspannter – sofern verfügbar – und bedeutet natürlich auch, mehrere Tage zusätzlich Zelt,Isomatte und Kocher durch die Berge zu schleppen und dies unter Umständen im Dauerregen: Natur pur, mit allen Konsequenzen…
The lucky one: Be quick and click and win!

Nordinsel – Traumstrände und Vulkane

Von Tokyo geht es erstmal nach Auckland. Mitten hinein ins Zentrum, so gesehen rauf auf den Vulkan, denn genau unter Auckland befindet sich einer.
Und später geht es rund – um die Insel, und später um den Tongariro. Tongariro Northern Circuit, mein erster Great Walk. Bei meiner früheren Neuseelandreise lief ich Tongariro Crossing als Tagestour, eine Teiletappe entlang dampfender Vulkankrater, rauf und runter, dicht auf den Fersen eines Flipfloptragenden Franzosen. Der war sauschnell und gefloppt hat da nix, geradezu, als ob er Druckknöpfe an den Fußsohlen hätte. Sehr beeindruckend, doch nicht zur Nachahmung empfohlen.
Mit Hilfe eines Reiseführers und weiterführenden Quellen, konnte ich mir die groben Etappen auf der Nordinsel überlegen. Ich hoffe, das neue – mit 2,7kg erträgliche – Zelt erfüllt meine Erwartungen, vor allem, wenn ich es über die Great Walks schleppe, und/oder das Wetter schlecht und nass ist. Ansonsten stellen Zeltübernachtungen einen enormen Preisvorteil gegenüber B&B, Hotels oder auch einem Campervan dar. Vor allem zur Sommerhauptsaison.

Japanischer Zwischenstop

Die spontane Eingebung, den Pilgerweg auf Shikoku erneut zu erwandern, als Einstieg auf die Erwanderung von Aotearoa , Land des Kiwis, Neuseeland führte zur spontanen Flugbuchung…

Dann begann die Planung und schnell entstand der Eindruck, dass nun zur ersten Hauptreisezeit in Post-Corona, national und international eine große Zahl von Reisenden in Shikoku IHR ultimatives spirituelle Ziel sehen, während gleichzeitig die Unterkunftsmöglichkeiten auf dem Weg weniger geworden sind…
Kumano Kodo erschien noch limitierter…
…also warum sich wiederholen?
Spirituelle Orte lassen sich überall finden, das Land ist groß und vieles Neues gilt es zu entdecken. So entstand nach und nach eine Runde durch das Land, für die ich als nicht Japanisch sprechendem Menschen Online Unterkünfte und Verkehrsverbindungen ermitteln und zu einem noch annehmbaren Preis reservieren konnte. In der Mehrzahl ergaben sich Übernachtungen in Business Hotels.

Gutes japanisches Frühstück und Onsen bevorzugt, wo immer möglich 😊.

English in Kiwiland

Down Under per LZK sollte es in 2020 werden, fünf Monate, doch dann kam Corona und hat alle Pläne auf Null gesetzt, Reisemöglichkeiten waren eingeschränkt. Man kam nicht raus, heraus aus dem Land, oder auch lange Zeit nicht hinein in andere Länder. Interessanterweise ließ Australien nicht einmal die eigenen Staatsbürger nach Hause zurückkehren…

Aber jetzt, Post-Covid, drei Jahre später wollte ich es in Angriff nehmen, auch als Antwort auf zwischenzeitliche, berufliche Veränderungen. Recht spontan, etwas kürzer, etwas anders, denn das Flugangebot hatte sich zwischenzeitlich geändert. Krieg in der Ukraine, galoppierende Energiepreise und Inflation sind weitere Faktoren, die dafür sorgten, dass aus welchen Gründen auch immer, eine Kombination von Japan mit Neuseeland UND Australien zu absurd teuren Flugpreisen führte oder zu weiteren Zwischenstops in Ländern, die man derzeit besser meidet.

Der Flug war somit der Rahmen, den es dann mit Inhalt zu füllen gilt. Bereits die Eckpunkte zu definieren ist nicht ganz leicht, denn was möchte man auf solch einer Reise erleben und besichtigen, wenn man nicht im Detail weiß, was es dort gibt?

Meine erste Neuseelandreise liegt immerhin 17Jahre zurück und bestand aus drei Wochen Durchfahren der Inseln von Süd nach Nord. Manches ist vage in Erinnerung geblieben, gerade dank alter Bilder. Ja, es war schön, aber den damaligen Hype konnte ich nicht nachempfinden, denn es gibt nähergelegen, in Europa, vergleichbar schöne,spektakuläre Orte,
Aber…

…wenn man mehr Zeit zur Verfügung hätte?
…wenn man zwischenzeitliche Erfahrungen einfließen lassen kann?

Schnell kommt man zur Erkenntnis, dass Natur und Great Walks für Neuseeland das Rückgrat und somit unverzichtbar sind…
…und das ein Stop-Over ausgedehnt werden kann, in einer ganz anderen, erst ansatzweise erlebten Welt…