Nancy Jugendstil

Südinsel – Great Walks, small birds

We have a Winner! 😁

Für die Great Walks einen der limitierten Plätze zu reservieren, war nicht ganz einfach. Zum Glück war im April das Buchungsystem für die Sommersaison zusammengebrochen und nur der Milford Track bereits ausgebucht. Erst im Juli nach und nach für die Great Walks freigegegen. Je nach Great Walk waren die Hüttenplätze innerhalb von 30sek für alle drei Monate Dezember, Januar und Februar komplett ausgebucht. Camping zu reservieren war einige Minuten entspannter – sofern verfügbar – und bedeutet natürlich auch, mehrere Tage zusätzlich Zelt,Isomatte und Kocher durch die Berge zu schleppen und dies unter Umständen im Dauerregen: Natur pur, mit allen Konsequenzen…
The lucky one: Be quick and click and win!

Nordinsel – Traumstrände und Vulkane

Von Tokyo geht es erstmal nach Auckland. Mitten hinein ins Zentrum, so gesehen rauf auf den Vulkan, denn genau unter Auckland befindet sich einer.
Und später geht es rund – um die Insel, und später um den Tongariro. Tongariro Northern Circuit, mein erster Great Walk. Bei meiner früheren Neuseelandreise lief ich Tongariro Crossing als Tagestour, eine Teiletappe entlang dampfender Vulkankrater, rauf und runter, dicht auf den Fersen eines Flipfloptragenden Franzosen. Der war sauschnell und gefloppt hat da nix, geradezu, als ob er Druckknöpfe an den Fußsohlen hätte. Sehr beeindruckend, doch nicht zur Nachahmung empfohlen.
Mit Hilfe eines Reiseführers und weiterführenden Quellen, konnte ich mir die groben Etappen auf der Nordinsel überlegen. Ich hoffe, das neue – mit 2,7kg erträgliche – Zelt erfüllt meine Erwartungen, vor allem, wenn ich es über die Great Walks schleppe, und/oder das Wetter schlecht und nass ist. Ansonsten stellen Zeltübernachtungen einen enormen Preisvorteil gegenüber B&B, Hotels oder auch einem Campervan dar. Vor allem zur Sommerhauptsaison.

Japanischer Zwischenstop

Die spontane Eingebung, den Pilgerweg auf Shikoku erneut zu erwandern, als Einstieg auf die Erwanderung von Aotearoa , Land des Kiwis, Neuseeland führte zur spontanen Flugbuchung…

Dann begann die Planung und schnell entstand der Eindruck, dass nun zur ersten Hauptreisezeit in Post-Corona, national und international eine große Zahl von Reisenden in Shikoku IHR ultimatives spirituelle Ziel sehen, während gleichzeitig die Unterkunftsmöglichkeiten auf dem Weg weniger geworden sind…
Kumano Kodo erschien noch limitierter…
…also warum sich wiederholen?
Spirituelle Orte lassen sich überall finden, das Land ist groß und vieles Neues gilt es zu entdecken. So entstand nach und nach eine Runde durch das Land, für die ich als nicht Japanisch sprechendem Menschen Online Unterkünfte und Verkehrsverbindungen ermitteln und zu einem noch annehmbaren Preis reservieren konnte. In der Mehrzahl ergaben sich Übernachtungen in Business Hotels.

Gutes japanisches Frühstück und Onsen bevorzugt, wo immer möglich 😊.

Zomerfolk Groningen via Rotterdam und Amsterdam

Wieder zum wunderbaren Zomerfolk Festival in Groningen und zuvor Depot Museum Rotterdam und Amsterdam, unter anderem Rijksmuseum

Hansestädte Spectaculum

vom Hohenwestedt Spectaculum über Lübeck, Lüneburg, Lauenburg, Bremen und Leer

Mejorar su espanol – Part Uno – Reequilibrar en Thailandia

Zuerst gilt es den rasenden Hasen zu entschleunigen und sich für Kuba zu akklimatisieren…

Auch wenn es paradox erscheint, dies in Thailand zu tun, so spricht Einiges dafür:
-Hay muchos turistas hispanohablantes.
-El clima es casi el mismo.
-El ambiente es más tranquilo.
-No hay bloqueo y las tiendas tienen de todo.
-Y lo más importante: la comida callejera es fantástica 🙂 🙂

Bangkok…

Sukothai…

Chiang Mai…

Phuket.

Améliorer son français

Ich wollte dann mal wieder fort… bilden. Mich weiterbilden. Aber vor Allem fort wollte ich. So vieles hatte sich zwischenzeitlich verändert: Pandemie, permanentes Homeoffice, Teilbetriebsübergang, vieles virtuell, doch mit realen Auswirkungen. Konstant blieben nur Bürokratie und auf der Stelle galoppierender Wahnsinn, denn mit einem toten Pferd reitet es sich ncht allzu schnell. Das sollte man sich eingestehen, dagegen helfen keine Excel-Listen und auch nicht der Verweis auf nunmehr verfügbare Legionen von Arbeitskräften…aber dies ist ein anderes, durchaus tragisches, geradezu episch ausuferndes Thema. Ein weites, vermintes Feld. Strictly confidential.

Die Sehnsucht nach realer Realität, zu erfahrender Wirklichkeit wurde jedenfalls immer größer, in einer alltäglichen beruflichen Wirklichkeit, die immer mehr an den Grundfesten des eigenen Daseins nagte.

Die aufwallenden bürokratischen Hürden waren dank praktischer Beispiele aus der Vergangenheit unerwartet schnell überwunden und der Sommer war gerettet!

Vier Monate im Wohnmobil durchs wunderschöne Nachbarland, ein fortgeführter Traum seit meiner ersten Reise, die mich vor Jahrzehnten auf eigene Faust dorthin führte, an Orte, die ich nun zum Teil erneut besuchen konnte, getragen auf einem neuen E-Bike, welches ungeahnte Reichweiten in einer von Dürre und glühender Hitze geprägten Landschaft ermöglichte. Die Seine hinab an die Küste und anschließend die Loire hinauf bis Le Puy en Velay.

Ziel der Weiterbildungsmaßnahme war es, meine Französisch Kenntnisse zu reaktivieren und zu verbessern, denn durch das Erlernen des Spanischen hatten sich die Wortschätze zu sehr vermischt, beinahe unbrauchbar, als ob Katzen und Gold zusammen Katzengold ergeben würden.

Fazit: Am Ende waren es 4000 Fahrradkilometer, deutlich mehr als Hin-und Rückfahrt mit dem Wohnmobil. Mein Französisch wurde besser, aber leider nicht gut. Der Sommer war definitiv zu kurz, die vermeintliche Rückkehr auf den Boden der Tatsachen stellte sich innerhalb eines Monates als nicht mehr tragfähige Zwischendecke heraus. Aber auch dies ist ein anderes Thema.

Viel Spaß beim Stöbern durch die Reise-Etappen!

Annapurna – in dünner Luft

Gestern und heute. Erneute Umwanderung des Annapurnamassives nach Neun Jahren. Der Annapurna Circuit. Einiges hat sich – auch am Tourverlauf – geändert, nicht alles zum Besseren. Aber schön war’s! Wenn auch wieder einmal anstrengend, über den Thorong La Pass in 5416m Höhe zu kommen. Dünne Luft halt.

16Tage Wandern, 200km zu Fuß und Etliche Tausende Höhenmeter hinauf und hinunter. Drei Wochen insgesamt mit Start und Ende in Kathmandu und einem Stop in Pokhara am Fewa-See. Bei Gelegenheit lade ich auch noch die kompletten GPS-Tracking Informationen meiner Garmin Uhr hoch. Alles erfasst heutzutage und zum großen Teil gab es dank Nepal Telecom SIM Karte sogar 4G Mobilfunk Netz.

Es folgen zwei recht umfangreiche Bildergallerien, von Aktuell 04/2022 und dann von 03-04/2013 – insbesondere die Schneesituation auf dem Pass und die üppige Rhododrenblüte lohnen einen vergleichenden Blick zurück. Viel Spaß!