Australien

Down under. Outback, endlose Weiten, Outdoor. Hey Mate, surf and Bait.

Camping zwischen Karris, Kakadus, Kängurus, Koalas unter Eukalypten. Und natürlich Spinnen und Giftschlangen. In Westaustralien von Perth nach Albany und Bluffs Knoll. Dann Uluru und Kings Canyon. Weiter zu den kleinen aber großartigen Grampians und Wilson’s Promontory. Nur ein kleiner Teil eines großartigen Kontinents. Das Land der Aborigines, Eine Reise durch die Traumzeit.

Neuseeland

Kiwi Country. Ganz Europa (und mehr) zusammengepresst auf zwei Inseln. Von Fjorden über Vulkane nach Mittelerde. Allerfeinste Natur und keine giftigen Tiere wie beim großen Nachbarn. Ein Wanderparadies, Torariro Crossing, Routeburn Track. Gletscher neben Regenwald, abwechslungsreich – wie das Wetter. Von der Südinsel auf die Nordinsel. Ein Top-Reiseziel, leider liegt es nicht gerade eben um die Ecke und man verbringt einen ganzen Tag nur im Flugzeug bis dort hin…

Hongkong & Macao

Zwei Super Stopover Aufenthalte in Hongkong auf dem Hin- und Rückflug nach Australien . Zwischenhalte in einer Stadt mit einer schier unglaublichen Menschendichte. Und doch fanden sich sogar dort Inseln der Ruhe und des Friedens. Ex-Kolonien im Übergang.

Auf zur Jagd nach dem Juwel vom Nil

Kennt den noch jemand? Diesen alten Film mit Michael Douglas?

Ist auch egal, müsste nur eben daran denken… Gleich geht es los mit dem Flieger nach Ägypten. Über Hurghada nach Luxor, Nilkreuzfahrt, eine Woche, pauschal, komplett. Ob mir das gefällt? Wird es abenteuerlich genug sein?

Hinflug in der Sardinenklasse/nix inklusive. Aber OK, Ich habe mir Obst und Wasser und Ciabatta Brot mit Kalamata Oliven mitgebracht. Leider auch Probleme mit einem noch nicht komplett abgeklungenem mutierten Schnupfen, da sind die trockene Kabinenluft und Druckunterschiede nicht gerade förderlich…

In Hurghada am Flughafen für 30 Euro das VIP Paket erstanden, mit Visum, Flasche Wasser und einer SIM Karte mit 1,6GB die kann ich dann schon im Bus zum Hotel einsetzen und funktioniert. (Hat aber nur 1,2GB wie ich später feststelle) Ägyptische Pfund gab es auch in einem Geldautomat am Gepäckband mit der Kreditkarte. (Die ich aber absolut nicht brauchte – letztendlich habe ich die Hälfte als Trinkgeld verteilt)

Leider fährt der Bus heute nicht mehr nach Luxor, so lande ich für eine Nacht in einem Strandhotel in Hurghada – Minamark- Resort – nun wirklich nicht mein Ding. All Inclusive, aber es gibt nur Schnaps oder Bier aus Flasche in Pappbecher umgefüllt, oder den ekligsten Rotwein, den ich seit zwanzig Jahren getrunken habe. Das Essen ist – Matsch. Nur die Cocktails, die exra kosten sehen gut aus. Auch das Zimmer ist sehr einfach und hatte seine beste Zeit vor Jahren. Der Strandabschnitt ist minimal, aber es gibt Rudel von Sauftouristen – insgesamt werde ich froh sein, morgen früh endlich nach Luxor aufs Schiff zu kommen. Ein Besuchsprogramm den nächsten Morgen in Luxor fällt für mich aus, da der Bus um Acht Uhr morgens für mehr als fünf Stunden durch die Wüste bis Luxor gurkt.

Endlich ein Tempel

Morgens ging es mit dem Bus mit einem Zwischenstopp nach Luxor zur Schiffsanlegestelle. Ankunft nach über fünf Stunden kurz nach 13:00. Es gibt eine kurze Begrüßung durch den Reiseleiter und der Checkin wird erledigt. Das Schiff fährt dann auch umgehend los. Es gibt eine kurze Einweisung, wann es eine offizielle Begrüßung und Abendessen gibt.

Ich verbringe einige Zeit in meinem Zimmer damit, alle Lichtschalter zu finden, mit denen sich die sämtlichst eingeschalteten Lampen auch wieder ausschalten lassen. (Einen Lichtschalter im Bad finde ich erst am späten Abend beim aufwärts gerichteten Blick während einer Thronsitzung) Und ich räume mein Kleidung in die Schränke und probiere den Zimmersafe. Nicht topmodern, die Klimaanlage ist eingebaute Generation Traktor – aus damit, da ich sie vermutlich nicht brauchen werde. Alles gut soweit.

Ich gehe hinauf aufs Sonnendeck, um mir einen Überblick zu verschaffen und bei der Gelegenheit probiere ich eine Pina Colada, bzw. was sich so nennt. Ananassaft, etwas Cocossirup und Rum, ja, aber die cremige geschmeidige Konsistenz einer guten! kubanischen Pina Colada ergibt sich nicht annähernd. Immerhin, es gibt Gläser und es wird nicht sämtliches Getränk in Kaffeepappbechern serviert, wie in diesem gestrigen „Beachresort“ – mir gruselt bei der Erinnerung. Mögen die deutschenglischrussischen Kampftrinkerhorden dort ihre Trinkspiele bis zur Besinnungslosigkeit treiben, aber Niveau geht anders.

Ich gönne mir gerade den ersten Schluck meines Getränkes und schlage mein Buch auf, als der Reiseleiter auf mich zukommt und mir vorwurfsvoll erklärt, dass bereits alle beim Mittagsbuffet auf mich warten würden…normalerweise wäre um 13:00 Essen…Ups…ich gebe notgedrungen meinen Premium Halbschattenplatz mit Aussicht auf und begebe mich um 14:15 zu den Resten des Mittagsbuffets. Der Kapitän isst, aber es sind keine Gäste mehr da – ansonsten warten alle Kellner und Köche darauf, das Buffet abräumen und neu eindecken zu dürfen. Okokok. Etwas essen, schmeckt. Check.

Um 17:00 bei der Begrüßung startet der Reiseleiter seine Verkaufsoffensive für Ausflüge und ganze Pakete. Ich bin noch unentschlossen, das „Einsteigerpaket“ für 249€ zu buchen und schaue mir erst mal an, was andere Gäste buchen. Abu Simbel würde mich interessieren, aber kostet extra 124€ für einen Tempel (findet sich im Internet buchbar für den selben Tag für 54€ in Englisch, wie ich aufgrund eines Hinweises einer Mitreisenden im Internet entdecke) Mir kommen Zweifel an der Preisgestaltung. Bin aber doch baff, wie kommentarlos ein Paar, welches eine Kutschfahrt und Abu Simbel machen wollte mal eben so die sich ergebenden 680€ für zwei Personen berappen. Ich konnte nicht nachvollziehen, wie sich der Preis zusammensetzt, das Paar brauchte dafür aber einen Tag länger und die Stimmungsmache eines griesgrämigen Mitreisenden. Überhaupt ,ich versaue hier den Altersdurchschnitt. Der Griesgram ist wohl auch sehr unzufrieden mit der Ausgestaltung des Ausflugspaketes und wird persönlich beleidigend dem Reiseleiter gegenüber (schon am ersten Tag, ups), ist dann aber auch nicht konsequent genug, kein Paket zu buchen… Ich entschließe mich das Paket zu nehmen, nach der Zusicherung, dass ich alle darin aufgeführten Lokalitäten besichtigen könne,